Weniger Honorar trotz fehlender Therapieplätze!
Seit dem 01. April müssen Psychotherapeuten eine Kürzung ihrer Vergütung von 4,5% hinnehmen. Dies hat der erweiterte Bewertungsausschuss der Krankenkassen Anfang März beschlossen – gegen die Stimmen der Vertreter der Psychotherapie.
Was bedeutet das?
Die Wartezeit auf einen Therapieplatz ist in Deutschland ohnehin schon extrem lang, Patienten warten oft monatelang.
Die nun beschlossene Kürzung könnte dazu führen, dass Psychotherapeuten weniger Kassen- und mehr Privatpatienten behandeln müssen, was die Versorgungslage noch einmal verschärfen wird.
Dies sieht auch der Landesverband der Psychotherapeutenkammer so. Zudem droht, dass der Beruf langfristig für Nachwuchstherapeuten unattraktiver wird und sich damit die Therapieplatzsituation deutlich verschlimmern könnte.
Was wir tun können:
Auf der Plattform change.org gibt es eine Petition, die sich dafür einsetzt, die Politik auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Diese Petition ist kostenlos und würde einen großen Beitrag dazu leisten, diese drohende Verschärfung der Lage abzuwenden.
Der Link dazu findet sich über den unterstehenden Button.
Vielen Dank!
